Hoch zu Ross - die Reiterstadt Verden
Die Reiterstadt Verden – eine sympatische und überschaubare Kleinstadt. Seit Verden 1648 Garnisonsstadt – vor allem für Reiterregimenter – wurde, verbindet sich die Geschichte der Stadt Verden mit Pferden. Seit den 30er Jahren wird Verden „Reiterstadt“ genannt. 1930 fand erstmals das große Reit- und Fahrturnier statt, 1933 wurde die Galopprennbahn eingeweiht. Mit bedeutenden Turnieren wie Dressur-Europameisterschaften und Deutsche Meisterschaften macht Verden heute von sich Rede. Von den Verdener Auktionen nehmen die berühmten Hannoveraner ihren Weg in die ganze Welt. Das heutige Verden bestand lange Jahre hindurch aus zwei Herrschaftsbereichen: die Norderstadt rings um das Rathaus und die St. Johanniskirche, die Kaufmanns- und Handwerkersiedlung und die Süderstadt als Sitz des Bischofs unter der Herrschaft des Domkapitels. Erst im Jahre 1667 wurden beide Städte durch die schwedische Regierung unter einer Stadtobrigkeit vereinigt. Der Landkreis Verden gilt als Erholungslandschaft zwischen Weser und Heide. Zahlreiche Radwanderwege locken in die Natur.